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Herbst Kindergedichte

Lustige Reime - moderne und bekannte Herbstgedichte - kurze Verse - mit Naturbildern zum Ausdrucken

Der Herbst ist eine besondere Jahreszeit. Die Schule hat erst wieder begonnen, die Hitze weicht dem milderen Klima und es gibt in der Natur tolle Motive um poetisch zu werden. Gedichte üben eine wichtige Funktion aus in der Bildung von Sprache. Hier erhalten Sie neue moderne wie bekannte klassische Herbstgedichte, Reime und Verse für Kinder mit Arbeitsblättern in Pdf zum Ausdrucken mit Lückentext ausfüllen sowie schöne Herbstbilder.

Herbst kommt

Der Sommer sagt ade, ade,
es will der Herbst sich zeigen.
Wir kochen Beeren zu Gelee
und lassen den Drachen steigen.

(© Anna-Lena Mil)

> Arbeitsblatt Pdf zu diesem Gedicht mit Lückentext

Bunte Blätter

Die bunten Blätter wirbeln
durch den blauen Himmel.
Golden, gelb und fröhlich
landen sie wie immer.
Gehen auf die Erde nieder,
wollen endlich Ruhe haben.
Werden schlafen bis sie wieder
im Frühling neue Kraft tragen.

(© Beat Jan)

Obst im Herbst

Die Bäume hängen voller Früchte,
Äpfel, Birnen und Nüsse.
Auch Trauben tragen Gerüche,
bald werden sie zu Wein
getreten mit den Füssen.

(© Hanna Schnyders)

Herbstgefühl

Die Blumen lassen den Kopf hängen.
Die Gärten sind fast leer.
Kürbis, Kohl und Chicoree
gibt's noch in Mengen.

Der Herbst nimmt einen Augenschein,
mit Kälte und Nebel kommt er daher.
Igel freuen sich am Blättermeer,
richten sich ein Winterbett ein.

(© Monika Minder)

Altweibersommer

Noch baumeln gelb die Blätter,
der blaue Himmel singt.
Abschied im schönsten Wetter.
Der Altweibersommer beginnt.

(© Res Lio)

Igelbild zum Ausmalen


Ausmalbild mit Igel, Laub, Pilzen und Blumen

© Bild kindergedichte-sprueche.net, darf ausgedruckt und privat und Schule (nicht im Internet und nicht kommerziell) kostenlos verwendet werden.

Mais

Auf den Feldern stehen hohe Stangen.
Man sagt, das seien Maisstangen,
die mit den gelben Kügelchen dran.
Wir essen sie im Salat oder gegrillt.

Kühe, Schweine und Hühner
essen auch vom gelben Mais.
Wenn die Tiere genug fett sind,
essen wir Schweine und Hühner
und trinken von den Kühen die Milch.

Damit wachsen kann der Mais,
wird er ordentlich mit Gift gedüngt.
Was bald alle Welt weiss,
dass das nicht gut ist für das Kind.

(© H.S. Sam)



Eins, zwei, drei, vier

Eins, zwei, drei, vier,
der Herbst bringt Limo und Bier.
Es gärt, was die Beere uns gibt,
und was der Hopfen verliert.

(© Jo M. Wysser)

Blätterliedchen

Blätter tanzen, tanzen, tanzen,
in der Luft herum, herum.
Und wir tanzen, tanzen, tanzen,
mit den Blättern gleich herum.

(© Marie A.H.)


Naturfoto mit Sonnenblume und Text Hallo Herbst

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Bild-Text

Hallo Herbst

Tiere im Herbst

Es tanzen die Igel um die Blätter herum,
sammeln Laub für ihren Wintertraum.
Auch die Vöglein bauen warme Nester,
suchen eifrig Zweige und Äste.
Auch wird jetzt Speck angefressen,
Früchte eignen sich und Nüsse.
Eicheln und Kastanien als Vorrat,
damit sind die Tiere für den Winter parat.

(© M.B. Hermann)

Blätterreime

Man denkt, die Sonne scheine
und auf den Strassen gibt es Blätterreime.
Man sagt dem auch Laub,
es hat sich vom Baum geraubt.
Der Baum bekommt es nicht zurück.
Nur indirekt, mit Glück.

(© Milena A.L.)


braunrote Tafel mit weissen Herbstbegriffen

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Bild-Text

Hallo Herbst

Es ist Herbst

Blätter flattern wie Vögel im Wind.
Sie fliegen und tanzen in die Höhe.
Das weiss doch jedes Kind,
es ist Herbst, und es beissen die Flöhe.

(© Res Lio)

Sonnenblumen

In den Gärten, auf den Feldern,
wippen grosse gelbe Köpfe.
Tragen ihre schönen Schöpfe
fast so hoch wie Buchenwälder.

(© Res Lio)

Herbststimmung Bild zum Ausdrucken


Naturfoto Abendsonne scheint durch Herbstblätterbusch

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Kinder tanzen

Kinder stehen sommersprossig
auf dem gelben weiten Feld.
Tanzen mit den bunten Blättern
um die ganze kleine Welt.

(© Monika Minder)

Über den Herbst

Der Wind bläst um die Ecken

Es ist definitiv Herbst. Die Blätter verfärben sich und der Wind raschelt durch die Bäume. Die kühleren Temperaturen erfordern Pullover oder Windjacke und Socken kommen wieder zum Einsatz. Grosse pausbackige Äpfel hängen an den Bäumen und geniessen die letzte Wärme. Auch die Trauben lassen sich die Geduld versüssen. Bald wird grosse Ernte sein.

Der Herbst, der Monat zwischen Sommer und Winter. Ein Monat, der mit gemischten Gefühlen erlebt wird. Einerseits steckt er voller Wehmut, andererseits erfreut er uns mit warmen Farben, mit Ernteüppigkeit und schönen Blumen sowie vielen Herbstfesten.

Den Drachen steigen lassen, spazieren gehen, durch das Laub streichen, Nüsse sammeln, einen Apfel vom Baum reissen..., der Herbst lässt noch so einige Aktivitäten in der Natur zu.

Astronomisch beginnt der Herbst mit der Tag-und-Nacht-Gleiche am 22. oder 23. September, meteoro- und biologisch wird er meist auf Anfang September angesetzt. Für die Südhalbkugel ist der astronomische Beginn am 20./21. März. Der Herbst endet astronomisch am 21. oder 22. Dezember auf der Nordhalbkugel und am 21. Juni auf der Südhalbkugel (Wintersonnenwende).

(© Hanna Schnyders, 28. Sept. 2021)

Bekannte & klassische Herbstgedichte für Kinder (gemeinfrei)

Das Ährenfeld

Ein Leben war's im Ährenfeld
wie sonst wohl nirgends auf der Welt:
Musik und Kirmes weit und breit
und lauter Lust und Fröhlichkeit.

Die Grillen zirpten früh am Tag
und luden ein zum Zechgelag':
Hier ist es gut, herein! Herein!
Hier schenkt man Tau und Blütenwein.

Der Käfer kam mit seiner Frau,
trank hier ein Mässlein kühlen Tau,
und wo nur winkt ein Blümelein,
da kehrte gleich das Bienchen ein.

Den Fliegern ward die Zeit nicht lang,
sie summten manchen frohen Sang.
Die Mücken tanzten ihren Reihn
wohl auf und ab im Sonnenschein.

Das war ein Leben rings umher,
als ob es ewig Kirmes wär'.
Die Gäste zogen aus und ein
und ließen sich's gar wohl dort sein.

Wie aber geht es in der Welt?
Heut ist gemäht das Ährenfeld,
zerstöret ist das schöne Haus,
und hin ist Kirmes, Tanz und Schmaus.

(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, 1798-1874, deutscher Dichter, Hochschullehrer)



Herbst-Stimmung

Ade, ihr Blumen! Müsst nun all' verderben,
Der Rose Pracht ist lange schon verglüht;
Bald neigte dann die Lilie sich zum Sterben,
Dann sind die duft'gen Nelken auch verblüht.

Wie sind so wenig Blumen noch zu sehen
Von all dem bunten, fröhlichen Gewühl,
Und die auch müssen alle bald vergehen:
Es weht vom Abend her so herbstlich kühl.

Die blasse Sonne will noch einmal grüßen,
Sie kann vor Wehmut nicht, sie hüllt sich ein.
Dürft' ich wie sie das müde Auge schließen!
Wie muss doch Sterben gar so selig sein.

Wir irren, träumen, suchen viel hienieden,
Und eh' wir's ahnen, kommt das Abendroth,
Dann lächeln wir und folgen ihm in Frieden,
Dem Heimatboten, ja, dem ernsten Tod. -

Du, treuer Bruder, in der blauen Ferne,
Ist Dir wie mir so herbstlich und so weh?
Wie denk' ich Dein in stiller Wehmut gerne,
Du reife Seele, denke mein! Ade!

(Luise Hensel, 1798-1876, deutsche Dichterin)

Herbstblatt Bild zum Ausdrucken


Naturfoto mit goldenem Herbstblatt

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Herbst

Nun lass den Sommer gehen,
Lass Sturm und Winde wehen.
Bleibt diese Rose mein,
Wie könnt ich traurig sein?

(Joseph Freiherr von Eichendorff, 1788-1857, deutscher Lyriker, Schriftsteller)

Spätherbst

Schon mischt sich Rot in der Blätter Grün,
Reseden und Astern sind im Verblühn,
Die Trauben geschnitten, der Hafer gemäht,
Der Herbst ist da, das Jahr wird spät.

Und doch (ob Herbst auch) die Sonne glüht, –
Weg drum mit der Schwermut aus deinem Gemüt!
Banne die Sorge, geniesse, was frommt,
Eh' Stille, Schnee und Winter kommt.

(Theodor Fontane, 1819-1898, deutscher Schriftsteller, Journalist, Kritiker)

Das ist Herbst

Das ist nicht Sommer mehr, das ist September ... Herbst:
diese grossen weichen Wolken am Himmel,
diese feinen weissen Spinnwebschleier in der Ferne
und hinter den Gärten mit den Sonnenblumen
der ringelnde Rauch aufglimmender Krautfeuer ...
und diese süsse weiche Müdigkeit und diese
frohe ruhige Stille überall und trotzdem wieder
diese frische, satte, erntefreudige, herbe Kraft ...
das ist nicht Sommer ... das ist Herbst.

(Cäsar Flaischlen, 1864-1920, deutscher Lyriker, Mundartdichter, Schriftsteller)

Herbst

Schon ins Land der Pyramiden
Flohn die Störche übers Meer;
Schwalbenflug ist längst geschieden,
Auch die Lerche singt nicht mehr.
Seufzend in geheimer Klage
Streift der Wind das letzte Grün;
Und die süssen Sommertage,
Ach, sie sind dahin, dahin!
Nebel hat den Wald verschlungen,
Der dein stillstes Glück gesehn;
Ganz in Duft und Dämmerungen
Will die schöne Welt vergehn.
Nur noch einmal bricht die Sonne
Unaufhaltsam durch den Duft,
Und ein Strahl der alten Wonne
Rieselt über Tal und Kluft.
Und es leuchten Wald und Heide,
Dass man sicher glauben mag,
Hinter allem Winterleide
Lieg' ein ferner Frühlingstag.

(Theodor Storm, 1817-1888, deutscher Schriftsteller, Lyriker)

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