Mai Gedichte

Reime und kurze Verse - schöne Gedichte zum Monat Mai

Man nennt ihn auch den Wonnemonat, weil die Sonne jetzt häufiger scheint udn alles in seiner Blütenpracht die Welt zum Leuchten bringt. Hier erhalten Sie schöne Maigedichte, Reime und Verse sowie kurze Sprüche. Neue moderne und alte bekannte klassische Gedichte von und über den Mai.

Der Monat Mai

Mit Blüten und Blumen winken,
das ist so ganz der Monat Mai.
Schmetterlinge flügeln und Finken,
flattern hoch, der Himmel wolkenfrei.

(© Monika Minder)

> Arbeitsblatt zu diesem Gedicht mit Lückentext

Wie der Frühling

Wie die Hähne jetzt wieder Krähen
und die Mütter Spinat sähen.
Wie Leute nach dem Weg fragen
und die Vöglein Futter nach Hause tragen.
Wie das Virus langsam verschwindet
und wir wieder leben wie die Kinder.
Wie wir die Blumen wachsen sehen
und lustig in die Zukunft gehen.
Wie wir, wie der Frühling aufwachen
und endlich das Richtige machen.

(© M.B. Hermann)

Der Mai ist Poesie

Die Bäume tragen weiss und rosa,
man könnte meinen, sie erröten.
Der Mai ist Poesie und Prosa,
und wie die Vöglein flöten!

(© Anna-Lena Mil)

Blumen im Haar

Die Mädchen tragen wunderbar
bunte Blumen in ihrem Haar.
Kleine Wünsche hüpfen in ihnen,
summend, wie die ersten Bienen.

(© Res Lio)

Die Katze spürt den Mai

Mia, miau, miauchen,
die Katze spürt den Mai,
jetzt ruft sie seinem Frauchen,
miau, will ins Häuschen hineinein.

Miau, miau, ins Häuschen,
die Blumen blühen im Mai.
Ich fang für dich das Mäuschen,
miau, will ins Häuschen hinein.

(© Hanna Schnyders)



Im Mai blüht sogar der Wind

Im Mai blüht sogar der Wind,
gelb ist alles von den Pollen.
Es pfeifft und summt und singt,
die Natur tanzt aus dem Vollen.

(© Beat Jan)

Rosa Blüten

Rosa Blüten flattern von den Bäumen.
Die Kirschen aus Japan feiern.
Sie leben nur drei Tage und erfreuen,
wenn sie sich dicht aneinanderreihen.

(© Milena A.L.)


Naturfoto rosa Blüten an Zweigen

© Bild kindergedichte-sprueche.net, darf ausgedruckt und privat (nicht im Internet und nicht kommerziell) gratis verwendet werden.

Wunderschön die Blumen

Der Himmel, ja der Himmel,
der ist so wunderschön.
Aber noch schöner sind die Blumen,
schön, die schönen Blumen anzusehen.

(© H.S. Sam)

Bekannte & klassische Maigedichte

Zum Reigen herbei

Zum Reigen herbei
Im fröhlichen Mai!
Mit Blüten und Zweigen
Bekränzt euch zum Reigen!
Im fröhlichen Mai
Zum Reigen herbei!

Zum Reigen herbei!
Mit Jubelgeschrei
Die Vögel sich schwingen,
Sie rufen und singen
Mit Jubelgeschrei:
Zum Reigen herbei!

(Hoffmann von Fallersleben, 1798-1874, deutscher Schriftsteller)



Komm lieber Mai und mache

Komm,  lieber Mai,  und mache
Die Bäume wieder grün,
Und lass uns an dem Bache
Die kleinen Veilchen blüh'n!

Wie möchten wir so gerne
Ein Blümchen wieder seh'n,
Ach,  lieber Mai,  wie gerne
Einmal spazieren geh'n.

Zwar Wintertage haben
Wohl auch der Freuden viel,
Man kann im Schnee frisch traben
Und treibt manch Abendspiel.

Baut Häuserchen von Karten,
Spielt Blindekuh und Pfand,
Auch gibt's wohl Schlittenfahrten
Aufs liebe freie Land.

Doch wenn die Vöglein singen,
Und wir dann froh und flink
Auf grünem Rasen springen,
Das ist ein ander' Ding.

Jetzt muss mein Steckenpferdchen
Dort in dem Winkel steh'n;
Denn draußen in dem Gärtchen
Kann man vor Schmutz nicht geh'n.

Am meisten aber dauert
Mich Lottchens Herzeleid,
Das arme Mädchen lauert
Recht auf die Blumenzeit.

Umsonst hol ich ihr Spielchen
Zum Zeitvertreib herbei,
Sie sitzt in ihrem Stühlchen
Wie's Hühnchen auf dem Ei.

Ach,  wenn's doch erst gelinder
Und grüner draußen wär!
Komm,  lieber Mai,  wir Kinder,
Wir bitten gar zu sehr!

O komm und bring vor allem
Uns viele Veilchen mit,
Bring auch viel Nachtigallen
Und schöne Kuckucks mit.

(Christian Adolph Overbeck, 1755-1821, deutscher Dichter)

Der verliebte Maikäfer

"Glühwürmchen, steck's Laternchen an!
ich will ein Ständchen bringen,
zur roten Tulpe führ' mich hin,
da wohnt meine schöne Fliege drin,
die hört so gern mich singen!"

Maikäfer spricht's, der eitle Geck;
er knüpft nach Stutzerweise
sein braunes Röckchen zierlich auf,
zieht kraus die Flügel draus herauf,
und macht sich auf die Reise.

Auf gold'nem Stühlchen sass daheim
schön' Fliege gar app'titlich,
trank ihren Tau in guter Ruh,
ass etwas Blumenstaub dazu
und war so recht gemütlich.

Da leuchtet's durch die rote Wand,
sie war gar fein gewoben;
da summt es drauss,
da wankt und schwankt das Tulpenhaus,
Maikäferchen sass oben.

Schön' Fliege denkt: "du alter Narr,
du kommst mir recht zu passe!"
Sie fliegt zum Dach und giesset schlau
einen ganzen grossen Tropfen Tau
dem Käfer auf die Nase.

Kalt Wasser, von so zarter Hand
auf heisses Blut gegossen,
das kühlt ein wenig heftig ab,
Maikäfer stürzt im Nu herab,
als wär' er tot geschossen.

Doch kaum erholt er sich vom Schreck,
da spricht er ohn' Verdriessen:
"Das Zuckerkind! wie denkt sie mein!
wollt' mich mit süssem Trank erfreu'n,
tät nur zu viel vergiessen!"

Schön' Fliege macht die Äuglein zu
und meint: der kommt nicht wieder;
da summt es drauss, da brummt es drauss,
es wankt und schwankt das Tulpenhaus,
Maikäfer kam wieder.

Schön' Fliege denkt: nun warte, Wicht!
Ich will im Takt dich rütteln!
Sie fliegt von Wand zu Wand herum,
dass sich die ganze Tulpenblum',
als wär ein Sturm muss schütteln.

Wer hoch in Liebesträumen schwebt,
sieht nicht auf Steg und Wegen;
die Tulpenwände waren glatt,
und eh's der Käfer merken tat,
hat unten er gelegen.

Doch kaum erholt er sich vom Schreck,
vergessen war das Leiden:
"O je! wie bin ich doch beglückt,
mein Ständchen hat sie so entzückt,
dass hoch sie sprang vor Freuden!"

Schön' Fliege, bald im Schlummer schon,
sie denkt: der kommt nicht wieder;
da summt es drauss, da brummt es drauss,
es wankt und schwankt das Tulpenhaus,
Maikäferchen kam wieder.

"Jetzt hab' ich den Gesellen satt,
soll mir nicht wieder kommen;
ist nur die Sonne erst erwacht
und hat mein Häuschen aufgemacht,
dann soll's ihm schlecht bekommen!"

Und wie die liebe Sonne
durch die ersten Fügen blinket,
da stürmt im Fluge sie hervor,
schlägt mit den Flügeln ihm um's Ohr,
dass tief ins Gras er sinket.

Doch bald erholt er sich vom Schreck:
"Nun ist mein Glück vollkommen!
Sie wollt' mich küssen offenbar,
da musste grad ich dummer Narr
ihr untern Flügel kommen!"

Glühwürmchen! Glühwürmchen!
Glühwürmchen, lisch dein Lichtchen aus,
musst nicht so viel vergeuden!
wir brauchen's heute Abend doch,
da kommen wir viel früher noch!
es macht ihr tausend Freuden!

(Robert Reinick 1805-1852, deutscher Dichter und Maler



Mailied

Wie herrlich leuchtet
Mir die Natur!
Wie glänzt die Sonne!
Wie lacht die Flur!

Es dringen Blüten
Aus jedem Zweig
Und tausend Stimmen
Aus dem Gesträuch

Und Freud und Wonne
Aus jeder Brust.
O Erd, o Sonne!
O Glück, o Lust!

O Lieb, o Liebe!
So golden schön,
Wie Morgenwolken
Auf jenen Höhn!

Du segnest herrlich
Das frische Feld,
Im Blütendampfe
Die volle Welt.

O Mädchen, Mädchen,
Wie lieb ich dich!
Wie blickt dein Auge!
Wie liebst du mich!

So liebt die Lerche
Gesang und Luft,
Und Morgenblumen
Den Himmelsduft,

Wie ich dich liebe
Mit warmem Blut,
Die du mir Jugend
Und Freud und Mut

Zu neuen Liedern
Und Tänzen gibst.
Sei ewig glücklich,
Wie du mich liebst!

(Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832, deutscher Dichter, Schriftsteler und Naturforscher)


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