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Frühlingsgedichte für Kinder

Lustige Reime - kurze Gedichte Frühling - Verse - Sprüche

Reime und Verse, die vom Frühling erzählen, für grosse und kleine Kinder für Schule, Kita oder einfach so. Moderne und klassische Frühlingsgedichte.

Löwenzahn-Mann

Jetzt streckt er wieder seinen gelben Schopf
in den Himmel, dieser lustige gelbe Mann,
und steckt einem mit seinem zottligen Kopf
total zum Lachen an.

Und dann durchwühlt auch noch der Wind seine Frisur,
nach links und nach rechts, nach oben und nach unten.
Doch der Löwenzahn mag diese wilde Natur,
er macht auch im Sturmgebraus eine zottlig gute Figur.

(© Hanna Schnyders)

Im Frühling

Im Frühling summt der Wind,
Das weiss doch jedes Kind.
Das Gras wird grün,
Die Blumen bunt,
Und wenn dann noch das Bienchen brummt,
Dann wird die Welt ganz kunterbunt.

(© Monika Minder)

Fröhliche Ostern

Ich sing' Fröhliche Ostern,
und grüsse dich von fern.
Am Himmel funkelt ein Stern.
Er hat dich lieb und gern.

(© Anna Lena Mil)

Liebe Sonne scheine wieder

Liebe Sonne scheine wieder,
lass den dunklen Mantel fallen.
Wir singen dir auch schöne Frühlingslieder,
wollen dir gefallen.

(© Monika Minder)

Wie der Frühling

Wie die Hähne jetzt wieder Krähen
und die Mütter Spinat sähen.
Wie Leute nach dem Weg fragen
und die Vöglein Futter nach Hause tragen.
Wie das Virus langsam verschwindet
und wir wieder leben wie die Kinder.
Wie wir die Blumen wachsen sehen
und lustig in die Zukunft gehen.
Wie wir, wie der Frühling aufwachen
und endlich das Richtige machen.

(© M.B. Hermann)



Wiesenschaumkraut, Löwenzahn und lange Gräser in Wiese

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Bild-Text

Glücklich, wenn es nach grünem Gras riecht.

(© Monika Minder)



Der Winter saugt sich fest

Der Winter saugt sich fest,
Er will so gar nicht weichen.
Mit dem ersten Frühlingsfest
Wird er bestimmt erbleichen.

(© Monika Minder)

Auf den Frühling

Auf den Frühling kommt der Sommer,
das weiss doch jedes Kind.
Und geht er dann, der Sommer,
kommt der Herbst geschwind.
Hat der Herbst Geburtstag,
weht der Wind viel kühler.
Wer den Winter gar nicht mag,
wartet wieder auf den Frühling.

(© H.S. Sam)

Überall grün

Überall Grün an den Zweigen
Knospen heissen diese Dinger.
Welche Freude
Zeigt uns die Natur immer.

Jetzt wachsen diese Grün's heran
Bis sie ganz dick sind und zerplatzen.
Dann wird es überall blühn
Und es freuen sich die Spatzen.

Das ist, weil die Sonne scheint
Und manchmal der Himmel weint.
Man nennt das jetzt Frühling
Oder auch Feeling.

(© Monika Minder)


Naturfoto mit blühendem Blütenzweig

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Ich hab's gesehen und erhofft

Ich hab's gesehen und erhofft,
Schau dort auf der braunen Wiese,
Es wackelt mit dem Kopf
In der Frühlingsbrise.

(© Monika Minder)

Kurt der Käfer

Kurt der Käfer hat sehr viel zu tun
Es summt und brummt
Und auf der Wiese gackert frech ein Huhn.

(© Monika Minder)

Er kommt

Wenn der Mörike von seinem blauen Band spricht,
Richtet sich das Gras auf.
Der Himmel verspricht,
Und die Geduld atmet auf.

(© Monika Minder)

> Mörikes Blaues Band

Februar & Vorfrühlings Gedichte

Februar

Wasser tropft von den Dächern
Strassen glänzen
Letzte Schneereste
Fenster blenden.

Nackte Bäume auf weitem Land
Sonne und Glück
Nasser Schnee in einer Kinderhand
Die Vögel sind sicher bald zurück.

(© Monika Minder)



Der Winter muss sterben

Der Winter muss jetzt sterben,
Es soll endlich Frühling werden.
Der Februar soll schnell vergehen,
Und der März uns lauer wehen.

(© Monika Minder)

Die Welt scheint voller Geigen

Die Welt scheint voller Geigen
Der Himmel leuchtet mit Musik.
Der Wind, er flötet zu den Geigen
Bald ist der Winter ganz besiegt.

(© Monika Minder)

Frühling kommt bald

Die Blätter werden langsam grün.
Die Fliegen surren
Keck und kühn,
Und auch die Tauben gurren.
Sogar die Schneeglöckchen läuten.
Das hat bestimmt etwas zu bedeuten.

(© Monika Minder)

März Gedichte

März ist noch nicht Mai

März ist noch nicht Mai,
Da passiert noch allerlei.
Ein Schnee kann immer noch fallen,
Dem Wetter ist noch nicht zu trauen.

(© Monika Minder)



Ein heller Märzentag

Ein heller Märzentag
Vögel fröhlich singen
Wie weit die Lust wohl reichen mag
Wenn Blumen aus der Erde dringen.

Zärtliche Gedanken fliegen
Zu den Schmetterlingen, die leise
Sich im Himmel wiegen
Und eifrig über Blumen kreisen.

(© Monika Minder)

April Gedichte

Blöder April

Du bist so blöd April mit deinem sturen Kopf.
Mal willst du sonnig sein, dann wieder regnen,
du schneist auf den schönen Blumentopf
und kurz darauf schenkst du uns deinen Segen.

(© Beat Jan)



Die ersten lila Blümchen

Die ersten lila Blümchen
im Garten mit der Sonne tanzen.
Wer weiss, ob noch ein Stürmchen
mit Schnee auf ihren Köpfen landet.

(© Beat Jan)

Mai Gedichte

Die Katze spürt den Mai

Mia, miau, miauchen,
die Katze spürt den Mai,
jetzt ruft sie seinem Frauchen,
miau, will ins Häuschen hineinein.

Miau, miau, ins Häuschen,
die Blumen blühen im Mai.
Ich fang für dich das Mäuschen,
miau, will ins Häuschen hinein.

(© Hanna Schnyders)



Blüten der Zuversicht

Die ersten Blüten richten sich an uns,
ich bin weit weg von dir und mal mir
alles mögliche aus. Welche Blumen
du liebst, und wie es dir geht im Haus.

Ich denke an deine Worte, Hoffnung
brauche Zuversicht, mehr nachdenken
statt nur handeln, wegen der Schöpfung,
und wir alle brauchen die Geduld des Winters,
damit der Frühling sein buntes Blühen schenke.

(© Marie A.H.)

Regengedichte

Regentropf

Ein Regentropf fällt auf deinen schönen Kopf,
Regen-Regen-Regentropf.
Regentröpfchen fallen auf eure schönen Köpfchen,
Regen-Regen-Regentröpfchen.
Nehmt euch eine Mütze
Oder einen Schirm zum Schützen.

(© Monika Minder)



Der Himmel weint

Es ist ein trüber Tag,
der Himmel weint.
Da haben wir den Salat,
fehlt nur noch, dass es schneit.

(© Monika Minder)

Vogel in Baumgeäst

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Für die Kleineren - Kita

Die Tulpe kommt

Jetzt kommt die Zwiebel aus dem Boden,
Die wir im Herbst gesetzt haben.
Sie macht einen langen Hals und einen Bogen,
Bis zum Himmel da oben.

(© Monika Minder)


Tulpenbild mit Gedicht

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Ich bin der Frühling

Ich bin farbig, ich bin bunt,
weil ich der Frühling bin.
Frühlinge sind grün, gelb, rot, eben bunt,
das ist vielleicht ein Ding.

(© Monika Minder)

Blümchen, Blümchen komm

Blümchen, Blümchen komm
Bienchen, Bienchen summ
Frühling, Frühling komm
Fliege, Fliege brumm.

Surrt uns um den Kopf herum
Summ, summ, summ
brumm, brumm, brumm
Bienchen und Fliegen summt herum.

(© Monika Minder)

> mehr Kindersprüche

Bekannte & klassische Frühlingsgedichte

Du darfst weinen

Es kommen die Sonnenstrahlen, die feinen,
Die möchten dir gern in die Augen scheinen,
Lug' – lug',
Elslein, mach' auf!

Dann kommt die Lerche mit hellen Schwingen,
Möcht' dir ihr Lied zu Herzen singen,
Horch' – horch',
Elslein, mach' auf!

Es kommen zum Fenster herein die Rosen,
Möchten mit deinen Händen kosen,
Lug' – lug',
Elslein, mach' auf!

Bald kommt dein Liebster auch gegangen,
Der möcht' dir küssen Mund und Wangen,
Horch' – horch',
Elslein, mach' auf!

(Karl Stieler 1842-1885, deutscher Dichter)



Der Frühling

Der Frühling ist die schönste Zeit
Was kann wohl schöner sein?
Da grünt und blüht es weit und breit
im goldnen Sonnenschein.

(Annette von Droste-Hülshoff, 1797-1848, deutsche Schriftstellerin)

Aus deinen blauen Augen

Die jungen Blätter der Buchen
Die sind so frisch und grün,
Der Waldmeister duftet betäubend,
Die goldenen Waldnesseln blühn.

Die weissen und goldenen Blumen
Die bindest du mir zum Strauss,
Aus deinen blauen Augen
Lächelt die Liebe heraus.

(Hermann Löns, 1866-1914, deutscher Schriftsteller)

Mailied

Wie herrlich leuchtet
Mir die Natur!
Wie glänzt die Sonne!
Wie lacht die Flur!

Es dringen Blüten
Aus jedem Zweig
Und tausend Stimmen
Aus dem Gesträuch

Und Freud und Wonne
Aus jeder Brust.
O Erd, o Sonne!
O Glück, o Lust!

O Lieb, o Liebe!
So golden schön,
Wie Morgenwolken
Auf jenen Höhn!

Du segnest herrlich
Das frische Feld,
Im Blütendampfe
Die volle Welt.

O Mädchen, Mädchen,
Wie lieb ich dich!
Wie blickt dein Auge!
Wie liebst du mich!

So liebt die Lerche
Gesang und Luft,
Und Morgenblumen
Den Himmelsduft,

Wie ich dich liebe
Mit warmem Blut,
Die du mir Jugend
Und Freud und Mut

Zu neuen Liedern
Und Tänzen gibst.
Sei ewig glücklich,
Wie du mich liebst!

(Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832, deutscher Dichter)

Mörikes Blaues Band

Er ist's

Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süsse, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
— Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab' ich vernommen!

(Eduard Mörike 1804-1875, deutscher Lyriker)





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Kostenlose Kopiervorlagen.

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Das Netz des Lebens im Frühling.

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