AUGUST GEDICHTE

Reime - Sprüche - Wissenswertes - Rätsel - Gedichte - Arbeitsblätter

Die Möglichkeiten mit Gedichten zu arbeiten sind vielfältig. Jahreszeitlich und lustig macht es den Kleinen besonders viel Spass. Der Sommermonat August weiss besonders viel zu erzählen, da er auch Erntemonat genannt wird. Hier erhalten Sie schöne Augustgedichte, witzige Reime, kurze Sprüche und Bauernregeln zu diesem Monat. Dazu gibt es Lückentext-Gedichte zum Ausdrucken und Ausfüllen sowie Wissenswertes über den Monat August. Tolle Kindergedichte und Sprüche für allerlei Einsatzmöglichkeiten. Eignen sich auch für die Seniorenarbeit.

August- und Sommergedicht

August-Wetter

Baden so lang der Sommer kocht,
im August kommt der Regen oft.
8-15 Tage sagen die Wetterleute,
die wissen das, die können es deuten.
Badeklamotten und Schirm eingepackt,
damit wird jedes Wetter geknackt.

(© Beat Jan)

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Schönes Spätsommer-Reimgedicht

August-Geräusche

Laut zirpen im August die Grillen
und Mücken surren lästig herum.
Auch bei Wespen ist's vorbei mit Chillen.
Überall machts brumm, brumm, brumm.

(© Marie A.H.)

> Arbeitsblatt zu diesem Gedicht mit Lückentext

Witziges Augustgedicht

August August Donner

Ich heisse August August Donner.
Ich bin einer der Monate im Sommer.
Der letzte Monat, wenn man so will.
Das ist traurig, denn jetzt geht der
Sommer langsam dahin.
Damit gehen aber auch Gewitter und Donner,
und ich heisse nur noch August im Sommer.

(© Jo M. Wysser)

Jahreszeiten Gedicht

Sommerende

Es neigt der Sommer sich dem Ende.
Bald färben die Bäume sich
und der Herbst legt seine Hände
in ein neues weiches Licht.

(© Res Lio)

Kleines Waldgedicht

Bald verliert das Reh sein Sommerfell

Bald verliert das Reh sein Sommerfell,
wie die Katze bei uns daheim.
Denn ist der Sommer mal vorbei,
wirds schnell kalt im Wald und auf der Heid'.

(© Milena A.L.)



Naturfoto mit grosser Sonnenblume im Grünen und Insekt im Kern und Text Hallo August

© Bild kindergedichte-sprueche.net, darf ausgedruckt und privat und Schule (nicht im Internet und nicht kommeziell) gratis verwendet werden. Z.B. für eine Karte, Basteln...

Bild-Text

Hallo August

August

Letzte lange Sommergräser
wehen sacht im Wind.
Bald scheiden sie unter dem Mäher
und von vorne alles beginnt.

Es hebt die Geduld die Reife hoch
und bringt die Süsse in die Beeren.
Die heisse Zeit lacht noch,
doch alles hat seine Schwere.

(© Hanna Schnyders)

Im August

Die ersten Äpfel fallen von den Bäumen,
die Sonne jagt sich durch das Flimmern.
Still ist's noch in vielen Räumen.
Ein Weilchen draussen weilen,
weilen mit den Sinnen.

(© H.S. Sam)

Hitze

Hitze wohin das Auge reicht,
wir schwitzen, wir schwitzen.
Im Wasser suchen wir Ausgleich,
hoffentlich kommen keine Blitze.

(© Anna-Lena Mil)

Mais

Auf den Feldern stehen hohe Stangen.
Man sagt, das seien Maisstangen,
die mit den gelben Kügelchen dran.
Wir essen sie im Salat oder gegrillt.

Kühe, Schweine und Hühner
essen auch vom gelben Mais.
Wenn die Tiere genug fett sind,
essen wir Schweine und Hühner
und trinken von den Kühen die Milch.

Damit wachsen kann der Mais,
wird er ordentlich mit Gift gedüngt.
Was bald alle Welt weiss,
dass das nicht gut ist für das Kind.

(© H.S. Sam)



Naturfoto mit grossen Margeriten und Text Hallo August

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Hallo August

Der Sommer

Der Sommer hat ein neues Kleid.
Weil's heiss ist, ist es weit.
Und weil's weit ist, das Kleid,
wirds leicht zur Sommerzeit.

(© Milena A.L.)

Welche Jahreszeit bin ich?

Es ist heiss, auch in der Nacht.
Manchmal kommt Blitz und Donner,
dann regnets und krachts.
Es läuft uns öfter der Schweiss,
wir gehen ins Schwimmbad,
planschen und essen Eis.

(© Beat Jan)

Über den Monat August

Warum August?

Der Monat August wurde im Jahre 8 v. Chr. nach dem römischen Kaiser Augustus benannt, da er in diesem Monat sein erstes Konsulat angetreten hat.

Der Monat August hat 31 Tage. Er ist der achte Monat des Jahres im gregorianischen Kalender. Man nennt den August auch Erntemonat oder Ährenmonat, da in diesem Monat viele Früchte, Gemüse und Getreide geerntet werden können.

GEMÜSE UND OBST
Zum Beispiel Bohnen, Brokkoli, Gurken, verschiedene Kohlarten, Karotten, Kürbis, Fenchel, Tomaten, Heidel- und Brombeeren, Zwetschgen, Birnen und Äpfel uvm.

GETREIDE
Der August ist auch die Jahreszeit der Getreideernte. Ende Juli und Anfang August, je nach Lage, sind Winterweizen und Winterroggen erntereif. Der Hopfen folgt Ende August. Bereits Anfang Juli kann Gerste geerntet werden.

Aus Getreide werden Brote und Nudeln und viele andere leckere Sachen hergestellt. Ernährungswissenschaftler sagen, Produkte aus Vollkorn seien sehr gesund. Vollkorn bedeutet, dass die Randschichten des Getreidekorns in diesen Mehlen und Flocken also enthalten sind.

Die meisten Ballaststoffe, Antioxidantien und Mineralien befinden sich in der Samenschale, also in der Schicht, die sich direkt unter der äusseren Fruchtschale befindet. Allerdings sollen sich in diesem Bereich auch Schadstoffe aus der Umwelt ansammeln, also Schwermetalle, Pestizide und Schimmelpilze, vor allem bei konventionell gezüchtetem Getreide.


HITZETAGE IM AUGUST
Jede Saison hat ihre Besonderheit. So auch der August, der eigentlich schon zum Spätsommer gehört. Der August bringt im langjährigen Mittel recht viele Sonnentage, was für den Reifeprozess einiger Früchte, Gemüse und Getreide wesentlich ist. Oft gibt es im August sogar noch einige Hitzetage. Aber auch Regen und Gewitter können in dieser Jahreszeit häufig einsetzen.

HUNDSTAGE
Von Meteorologen wird die Zeit vom 23. Juli bis 23. August Hundstage genannt. Mit den vierbeinigen Haustieren hat der Begriff allerdings wenig zu tun. Ausser dass Hunde diese heissen Tage nicht besonders mögen. Die Herkunft des Begriffes stammt von den alten Ägyptern und orientiert sich am Stern Sirius im Sternbild des Grossen Hundes.

FEIER- UND GEDENKTAGE
In der Schweiz gilt der 1. August als Nationalfeiertag und ist ein gesetzlicher Feiertag. Am 15. August ist Maria Himmelfahrt in einigen Kantonen der Schweiz, in ganz Österreich, im Saarland und in den überwiegend katholischen Gemeinden Bayerns ein gesetzlicher Feiertag. Der 15. August ist in Liechtenstein der Nationalfeiertag. In der Stadt Augsburg wird am 8. August das Friedensfest gefeiert. Er gilt ebenfalls als gesetzlicher Feiertag. Im übrigen deutschsprachigen Raum ist der August ohne Feiertage.

AUGUST ALS NAME
August ist auch ein männlicher Vorname und ein Familienname. Er stammt vom lateinischen August (der Erhabene) ab. Sein Namenstag ist der 28. August.

(© Artikel von Monika Minder, 17. Aug. 2021)

Klassische bekannte August-und Sommergedichte, Reime, Sprüche und Bauernregeln für Kinder (gemeinfrei)

August

Die verehrlichen Jungen, welche heuer
Meine Äpfel und Birnen zu stehlen gedenken,
Ersuche ich höflichst, bei diesem Vergnügen
Wo möglich insoweit sich zu beschränken,
Daß sie daneben auf den Beeten
Mir die Wurzeln und Erbsen nicht zertreten.

(Theodor Storm, 1817-1888, deutscher Schriftsteller, Lyriker, Prosaist)

August

Kräht der Dichter auf dem Mist,
Nennt er sich feierlich Naturalist,
Aber das Wetter bleibt doch, wies ist.

(Otto Julius Bierbaum, 1865-1910, deutscher Dichter, Schriftsteller, Journalist)

Aus: Wetterregeln des bunten Vogels

S P R U C H KURZ
Oswaldtag muss trocken sein, sonst werden teuer Korn und Wein.

(Bauernregel zum 5. August)

Nach dem Regen

Die Vögel zwitschern, die Mücken
Sie tanzen im Sonnenschein,
Tiefgrüne, feuchte Reben
Gucken in's Fenster herein.

Die Tauben girren und kosen
Dort auf dem niederen Dach,
Im Garten jagen spielend
Die Buben den Mädeln nach.

Es knistert in den Büschen,
Es zieht durch die helle Luft
Das Klingen fallender Tropfen,
Der Sommerregenduft.

(Ada Christen, 1839-1901, österreichische Dichterin und Schriftstellerin)

S P R U C H KURZ
Stellt im August sich Regen ein, so regnet’s Honig und guten Wein.

(Bauernregel August)

Schwebende Zukunft

Habt ihr einen Kummer in der Brust
Anfang August,
Seht euch einmal bewußt
An, was wir als Kinder übersahn.

Da schickt der Löwenzahn
Seinen Samen fort in die Luft.
Der ist so leicht wie Duft
Und sinnreich rund umgeben
Von Faserstrahlen, zart wie Spinneweben.

Und er reist hoch über euer Dach,
Von Winden, schon vom Hauch gepustet.
Wenn einer von euch hustet,
Wirkt das auf ihn wie Krach,
Und er entweicht.

Luftglücklich leicht.
Wird sich sanft wo in Erde betten.
Und im Nächstjahr stehn
Dort die fetten, goldigen Rosetten,
Kuhblumen, die wir als Kind übersehn.

Zartheit und Freimut lenken
Wieder später deren Samen Fahrt.
Flöge doch unser aller Zukunftsdenken
So frei aus und so zart.

(Joachim Ringelnatz, 1883-1934, deutscher Dichter, Schriftsteller, Kabarettist, Zeichner)

S P R U C H KURZ
Ist’s in der ersten Augustwoche heiss, bleibt der Winter lange weiss.

(Bauernregel August)

Die Ernt ist da, es winkt der Halm

1. Die Ernt ist da, es winkt der Halm
den Schnitter in das Feld;
laut schalle unser Freudenpsalm
dem grossen Herrn der Welt.

2. Wer machte diese Menschenwelt
zum Bau der Erde klug?
Der Acker wär ein Distelfeld,
verlassen von dem Pflug.

3. O jede Kunst ist, Gott, von dir,
du hast sie uns gelehrt;
vor aller Weisheit danken wir
der Weisheit, die uns nährt.

4. Sie legte in ein Korn so klein
die sechzigfache Kraft,
gab ihm vom Himmel Sonnenschein
und milden Lebenssaft.

5. O Höchster, deine Wunder sind
so gut, so zahlenlos,
so gross im Regen, Sonn und Wind,
im kleinsten Korn so gross.

6. Die Donnerwolke zog einher
und droht´ Gewitterschlag,
das Kornfeld wallte wie ein Meer,
stand auf und glänzt´ im Tag.

7. Lobt ihn mit Furcht, den Herrlichen,
der in Gewittern wohnt;
lobt ihn mit Dank, den Gütigen,
der donnernd uns verschont.

8. Des Schnitters Tag ist lang und schwül,
doch freudig ist sein Mut;
sein Auge sieht der Garben viel,
den Schöpfer, treu und gut.

9. Dein Segen ist´s der alles tut;
wenn Halme kärglich stehn,
o lass uns mit getrostem Mut
auf deinen Reichtum sehn.

10. Du öffnetest die reiche Hand,
die uns verschlossen schien,
und liessest im entlegnen Land
ein Kornfeld für uns blühn.

11. O der du uns so freundlich liebst
und segnest unser Feld
und uns die reiche Ernte gibst,
gelobt sei, Herr der Welt!

(Johann Ludwig Huber, 1723-1800, deutscher Lyriker, Politiker)


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Sommerfrische

Zupf dir ein Wölkchen aus dem Wolkenweiss,
Das durch den sonnigen Himmel schreitet.
Und schmücke den Hut, der dich begleitet,
Mit einem grünen Reis.

Verstecke dich faul in der Fülle der Gräser.
Weil`s wohltut, weil`s frommt.
Und bist du ein Mundharmonikabläser
Und hast eine bei dir, dann spiel, was dir kommt.

Und lass deine Melodien lenken
Von dem freigegebenen Wolkengezupf.
Vergiss dich. Es soll dein Denken
Nicht weiter reichen als ein Grashüpferhupf.

(Joachim Ringelnatz, 1883-1934, deutscher Dichter, Schriftsteller, Kabarettist, Zeichner)

August und Sommergedichte für Kinder

Witzige Reime und Verse zum Monat August und zum Spätsommer. Tolle Gedichte und Sprüche zum Auswendig lernen und Vortragen oder zum Schenken.

August Gedichte

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August Wikipedia

Entstehung, Feier und Gedenktage, Wissenswertes zum Erntemonat. Auch Ährenmonat oder Sichelmonat genannt.

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